Mittwoch, 27. November 2013

mispeln geerntet

durch zufall erfuhr ich von einem mispel-baum, deren früchte ich ernten konnte. baum und früchte sind nicht bio-zertifiziert. der kleine baum mit kaum 3 meter höhe lieferte ca. 60 kg asperln, wie sie bei uns eigentlich heißen.



die früchte werden anschließend eingefroren, um sie zum einmaischen vorzubereiten.


nach ca. 24 stunden auftauzeit waren die asperln weich genug, um sie für die schnapsbrennerei einzumaischen. nur das rührwerk musste ich etwas adaptieren, was dann ganz gut funktionierte.



Montag, 4. November 2013

ernte

nachdem die ernte abgeschlossen ist und wieder ruhe einkehrt, ein paar eindrücke von der ernte.

der tag beginnt mit dem kistenwaschen.


der erntezug besteht aus sechs erntewagen mit sieben kisten.


durch die vielen regentage hat sich die ernte auf über eine woche erstreckt.


am morgen des liefertages werden in den letzten zeilen noch die spitzen ausgepflückt.

 
die früchte waren zwar wenig, jedoch sehr groß. da geht auch beim pflücken was weiter. nur werden die ganz großen früchte nicht so gerne gekauft. der ertrag bewegte sich heuer bei ca. 3.200 kg pro ha tafelware und ca. 500 kg saftware. das ist bis jetzt die untergrenze.


Sonntag, 14. Juli 2013

marillen reif

ausgesprochen gut im ertrag sind heuer die marillen, leider nur vier bäume. es ist die dritte nennenswerte ernte seit 2005.


die geschätzten 15 bis 20 kg werden sofort aufgegessen und wenn was übrig bleibt, zu marmelade verarbeitet.

Sonntag, 2. Juni 2013

kirschen und regen

die kirschenblüte war sehr vielversprechend. die häufigen niederschläge führen aber dazu, dass die früchte schon aufspringen, bevor sie reif werden. frisch vom baum essen kann man sie noch. oder einmaischen zum schnapsbrennen.

 

apfelwickler-fallen aufgehängt

da im vorjahr trotz verwirrung ein verwurmungsproblem aufgetaucht ist, soll heuer zusätzlich mit lockfallen der flug des apfelwicklers kontrolliert werden. die fallen sollten zwar schon ab mitte april hängen, zum einen hab ich sie aber zu spät bestellt und zum anderen hat sich die leiferung zusätzlich verzögert. die fallen wurden am 22.5. aufgehängt.


in der zusammen gefalteten kunststoff-falle wird auf einem senkrechten blatt der lockstoff-träger aufgesteckt. der lockstoff hält ca. 4 bis 6 wochen. unten wird leimpapier eingelegt. anhand der wöchentlich gefangenen apfelwickler kann die flugintensität beobachtet werden.

das fangergebnis der ersten woche sieht dann ungefähr so aus.


bei anschwellen der fangzahlen wird eine behandlung mit einem im biolandbau erlaubten granulose-virus-präparat empfohlen.

kontrollgang

jede woche wird die bio-birnen-anlage mindestens einmal begangen und kontrolliert. das ergebnis eines solchen kontroll-ganges schaut dann etwa so aus.


die pockenmilbe verursacht pockenartige blatfflecken. sie treten heuer kaum auf. das schadpotential ist sehr gering.


die birnengallmücke schlüpft im boden zu beginn der blüte und legt ihre eier in den befruchteten blüten ab. nach ein bis zwei wochen verlassen die maden die inzwischen schwarz gewordenen früchte und ziehen sich in den boden zurück. mit biologischen präparaten ist die gallmücke sehr schwer zu bekämpfen. empfohlen wird ein auspflücken und vernichten per hand. da müsste man aber annähernd 100 % der früchte erreichen, was ich für unmöglich halte. etwas die hälfte der befruchteten früchte fallen dem gallmückenbefall zum opfer. bei sehr guter befruchtung könnte man von fruchtausdünnender wirkung reden. wenn schlechtem fruchtbehang nach der blüte tut das naürlich weh.