Dienstag, 25. Juni 2013

das neue bio-zertifikat ist da



Sonntag, 2. Juni 2013

kirschen und regen

die kirschenblüte war sehr vielversprechend. die häufigen niederschläge führen aber dazu, dass die früchte schon aufspringen, bevor sie reif werden. frisch vom baum essen kann man sie noch. oder einmaischen zum schnapsbrennen.

 

apfelwickler-fallen aufgehängt

da im vorjahr trotz verwirrung ein verwurmungsproblem aufgetaucht ist, soll heuer zusätzlich mit lockfallen der flug des apfelwicklers kontrolliert werden. die fallen sollten zwar schon ab mitte april hängen, zum einen hab ich sie aber zu spät bestellt und zum anderen hat sich die leiferung zusätzlich verzögert. die fallen wurden am 22.5. aufgehängt.


in der zusammen gefalteten kunststoff-falle wird auf einem senkrechten blatt der lockstoff-träger aufgesteckt. der lockstoff hält ca. 4 bis 6 wochen. unten wird leimpapier eingelegt. anhand der wöchentlich gefangenen apfelwickler kann die flugintensität beobachtet werden.

das fangergebnis der ersten woche sieht dann ungefähr so aus.


bei anschwellen der fangzahlen wird eine behandlung mit einem im biolandbau erlaubten granulose-virus-präparat empfohlen.

kontrollgang

jede woche wird die bio-birnen-anlage mindestens einmal begangen und kontrolliert. das ergebnis eines solchen kontroll-ganges schaut dann etwa so aus.


die pockenmilbe verursacht pockenartige blatfflecken. sie treten heuer kaum auf. das schadpotential ist sehr gering.


die birnengallmücke schlüpft im boden zu beginn der blüte und legt ihre eier in den befruchteten blüten ab. nach ein bis zwei wochen verlassen die maden die inzwischen schwarz gewordenen früchte und ziehen sich in den boden zurück. mit biologischen präparaten ist die gallmücke sehr schwer zu bekämpfen. empfohlen wird ein auspflücken und vernichten per hand. da müsste man aber annähernd 100 % der früchte erreichen, was ich für unmöglich halte. etwas die hälfte der befruchteten früchte fallen dem gallmückenbefall zum opfer. bei sehr guter befruchtung könnte man von fruchtausdünnender wirkung reden. wenn schlechtem fruchtbehang nach der blüte tut das naürlich weh.


Samstag, 11. Mai 2013

frühlingszeit ist blühzeit

die marille ist der erste blühende baum in der bioobstanlage.


das blühwetter war ausgezeichnet. deshalb sind wenige wochen später schon die ersten früchte sichtbar.


fast zeitgleich blüht bereits die kirsche.


unmittelbar darauf  kommt die birne in die vollblüte.


den abschluss der blühsaison bilden apfel ....


... und pfirsich, der heuer erstmals einen guten fruchtansatz zeigt.


löwenzahn-meer

nach der gelben löwenzahnblüte liegt die bio-obstanlage nun in einem "pusteblumen"-meer.


um möglichst viel futter für die insekten zu bieten, wird mit dem mulchen zugewartet, bis auch spätere blüher abblühen. auch den inzwischen aufgebauten ameisenhaufen tut die ruhe und die deckung gut.


obst im versuch

fallweise probiere ich neue obst- und pflanzenarten aus. die pflanzen werden aus kernen herangezogen.


die beiden pflanzen links hinten sind litschis. sie sind leider nicht frosthart und werden daher immer topfpflanzen bleiben, soferne sie das überleben. in der mitte ist ein johannisbrotbaum, rechts davon ein paar mandarinen-pflanzen.

in den drei töpfen davor sprießen noch fast unsichtbar avocados.